Sicher planen

Die Wohnsicherheit bildet einen wesentlichen Faktor der Wohnqualität. Sie beeinflusst die Wohnungssuche, die Zufriedenheit mit der Wohnsituation, das Wohlbefinden der Bewohnerschaft und das Image der Wohnumgebung.
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Zur Steigerung der Wohnsicherheit muss daher auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Maßnahmen angesetzt werden. Die Maßnahmenpalette geht dabei weit über die ursächlich mit Sicherheit assoziierten Themen der technischen Einrichtungen hinaus.

· Privatsphäre: Der private Wohnbereich bietet Schutz vor körperlicher bzw. psychischer Bedrohung und gibt ein Grundgefühl von Geborgenheit und Sorgenfreiheit. Die Privatsphäre verleiht Kontrolle und Übersicht, schafft ein gewisses Grundvertrauen und Selbstsicherheit.

· Bautechnische Gestaltung: Auf der materiellen Ebene helfen technische Vorkehrungen zur Einbruchssicherung, die räumliche und architektonische Gestaltung zur Vermeidung von Angsträumen und Dunkelzonen sowie die Abgrenzung öffentlicher und (teil) privater Zonen, die Sicherheit zu erhöhen.

· Soziale Kontrolle: Für das Sicherheitsgefüge in einem Wohngebiet spielen außerdem die verschiedenen sozialen Prozesse eine wesentliche Rolle. Strategien zur Förderung der gegenseitigen Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und Verantwortung reichen von sozialen Regelungen (Hausordnungen, Übernahme von Patenschaften, Nachbarschaftsfeste) bis hin zur Ausstattung bzw. Gestaltung von gemeinsam genutzten Räumen, Eingangs- und Außenbereichen.

Hier geht′s zum Download der Broschüre ′Sicher planen′ ...

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